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Bodegas Bhilar

BODEGAS BHILAR Rioja Alavesa

Nachdem Olivier Rivière meinte "...unser Sortiment sei ihm zu "natürlich" und daher lieber zu einem Mitbewerber wechselte, waren wir etwas paff. Denn wir suchen lange nach den Produzenten für unsere Selektion.
Doch wie das Leben so spielt, hat jede Medaille zwei Seiten. Denn davon hatte auch Antonio, ein alter Bekannter aus Deutschland, und der größte Spanien Spezialist im deutschsprachigen Raum, Wind bekommen und mir bei einem Treffen tröstend auf die Schulter geklopft. "Es gibt auch noch andere schöne Bräute! Schau dir doch mal die Bodegas Bhilar an. Da kommt etwas auf uns zu!"  Er schenkte ein Gläschen ein und....oh ja!  Das wären Freunde von ihm, er kennt sie seit langem, haben nun ihre eigene Sache. Das sei so das Beste was er in den letzten Jahren von dort kennengelernt habe...!"

Nun - wir bestellten Muster - alles ging easy, das Päckchen kam - ratz und fatz dann plopp und noch mehr oh ja!!Es begann mit dem ganz einfachen Bhilar blanco 2015 - also dem weißen Rioja  - purer Viura, sprich Macabeo. Genau wie er seien sollte, geschmeidig aber straff, deutlich Frucht, was eher selten ist, dann die typisch salzige Note. Weißwein einfach zum Hineinlegen. Verspielt und animierend, bei niedrigem Alkohol. Dann das rote Pendant. Also wieder plopp. Bhilar tinto 2015 - so muß es sein! Fruchtbetont,  aber auch nicht zu modern. Feiner Gerbstoff, perfekter Alltagswein, mit dem Quäntchen Funk - so etwas passt zu uns. Dann kam der Phincas 2013 - Plopp die Dritte. Tiefer, dunkler - Zedern, feine Reife, sehr elegant am Gaumen, klassisch. Phincas steht für die besten Parzellen aus Elvillar, die Ältesten und das schmeckt man.

Wir sind also in Rioja Alta, dem historischen Rioja - voller alter Rebanlagen in hügeliger Landschaft eingebettet, durch die umliegenden Berge gekühlt. Nach etwas Gazetten Studium zeigt sich, dass der Mann hinter den Weinen, kein unbekannter ist. David Sampedro Gil arbeitete bei den namhaftesten Produzenten der Gegend als Önologe. Jetzt ist er zurückgekehrt zu seinen Wurzeln. Wie so viele seiner Generation, top ausgebildet und weit gereist mit dem Verlangen, das Wissen von gestern mit dem Wissen von heute zu vereinen. Er führt daher die alte Stockkultur wieder ein, arbeitet mit dem Pferd in den alten Weingarten und verzichtet auf jegliche systemischen Spritzmittel. Er arbeitet biodynamisch, weil es zeitgemäß ist, nicht austranszendentaler Obdachlosigkeit! Er ist Pragmat. Er will klassischen Rioja machen, keinen modernen. Dafür braucht es gute Trauben, die etwas zu erzählen haben. Daher verwendet er auch die alten Sorten Graciano und Viura, nicht nur Tempranillo und Grenache, weil es leichter geht. Da tut jemand konsequent das, wovon er spricht. Es Lebe das Umdenken, denn so werden kräftige Weine wieder freudvoll! Auf die Zukunft und ihr Wohl!


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