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Domaine de Béru

Athenais Béru - DOMAINE DE BÉRU

Anfang Februar besuchten wir das Château de Béru, ein lang gehegter Wunsch. Athenais Béru die junge Schloßherrin, empfing uns und führte uns durch ihre Welt. Die Weingärten liegen rund um das Schloss, in unterschiedlichsten Expositionen auf unterschiedlichen Höhen. Eine handvoll Einzellagen, jedes für sich ein Filetstück. Eine Idylle. Dabei war das nicht immer so. Das verpachtete Famileinweingut wurde vor 10 Jahren plötzlich vom Pächter an die Familie zurückgegeben. Eine Situation die normalerweise nie eintritt. Sie musste sich in 24 Stunden entscheide, ihr Leben total zu verändern. Ein privilegiertes Leben in Paris mit einem hoch dotierten Job aufgeben, für eine ungewisse Zukunft am in die Jahre gekommenen Familiensitz. Sie zeigte Mut und entschied sich für das Ungewisse.
Wir verfolgen diese Domäne nun schon seit ein paar Jahren, die Weine waren immer gut, aber das Feuer fehlte uns ein wenig. Doch die Jahre biodynamischer Arbeit in den Weingärten scheinen nun Früchte zu tragen. Die 2017er Serie, die wir zu kosten bekamen, ist exemplarisch. Es ist keine funky Interpretation von Chablis, was bei so starkem Terroire auch nicht von Nöten ist. Es geht eher darum das freizulegen, was da ist. Die Expression deutlicher zu machen. Nun ist sie da, die Strahlkraft, die Tiefe. Das Vibrato eines Laserstrahls, salzig zestige Frucht großer Chardonnays.

Nun schmeckt uns das und nun ist unser Trio infernal aus dem Chablis perfekt: Thomas Pico, Olivier De Moor und die Domaine de Béru.


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