Was bedeutet “Brett” im Wein?

„Brett“ im Wein – wenn Hefe den Ton angibt

„Brett“ oder Brettanomyces bezeichnet eine spezielle Wildhefe, die manchmal in Wein vorkommt. Sie erzeugt charakteristische Aromen wie Pferdestall, Leder, Rauch, Gewürze oder Heu.

Gut oder schlecht?

  • In Maßen kann Brett einem Wein Komplexität und Charakter verleihen – besonders bei Rotweinen oder gereiften Naturweinen.

  • Zu stark ausgeprägt wird es als Fehler wahrgenommen und der Wein kann unangenehm riechen oder schmecken.


FAQ zu „Brett“ im Wein

1. Ist „Brett“ schädlich?
Nein, es ist eine Hefe und gesundheitlich unbedenklich, nur geschmacklich manchmal intensiv.

2. In welchen Weinen kommt Brett häufiger vor?
Häufig in gereiften Naturweinen oder spontanvergorenen Weinen mit wenig Schwefel.

3. Wie erkennt man Brett im Wein?
An Aromen wie Pferdestall, Leder, Rauch, Gewürze oder Heu – je nach Intensität subtil bis deutlich.

4. Sollte man einen Wein mit Brett meiden?
Nur wenn die Aromen zu dominant oder unangenehm sind. Viele Genießer schätzen leichte Brett-Noten als Teil des Weincharakters.