Weinskandal Dry January

Ohne Alkohol in den Januar zu starten ist in der Weinwelt nicht immer unumstritten. Während manche darin eine Bedrohung sehen, wächst parallel eine spannende Szene handwerklicher, alkoholfreier und alkoholarmer Alternativen rasant heran – und genau die interessiert uns.

Was wir jedoch klar ablehnen, ist sogenannter „entalkoholisierter Wein“: industriell erzeugt, technisch zerlegt und nachträglich wieder zusammengesetzt, hat er mit Naturwein nichts zu tun. Für uns geht es im Dry January nicht um Verzicht um jeden Preis, sondern um ehrliche, durchdachte Alternativen mit Haltung.

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Gültig 1.–31. Januar 2026, nicht kombinierbar mit anderen Rabatten

MURI DRINKS

Muri hat uns vor einigen Jahren die Augen geöffnet. Ein Produkt, nicht aus der Subtraktion entstehend, sondern aufeinander aufbauend. Gastronomisch gedacht, fast wie ein Rezept - kein Wunder bei der örtlichen und gedanklichen Nähe zum Noma in Kopenhagen. Ein Produkt, das nie Wein war und auch nie Wein sein wollte. Nicht entalkoholisiert, sondern einfach alkoholfrei. Ein Ansatz, mit dem wir uns sofort anfreunden konnten. Fermentation spielt weiterhin eine essentielle Rolle, doch mit dem immensen Wissen dieser gastronomischen Hochburg wurde sie auf hauptsächlich anti-alkoholische Gärung verlagert.

So hat sich in den letzten Jahren ein Teil unseres Sortiments auf vergleichbare Optionen ausgeweitet. Keinesfalls entalkoholisiert. Immer handwerklich und mit verdammt viel Know-How versehen!

FERAL DRINKS

Neben Muri werden einige von euch bereits Feral kennen. Die dolomitischen Fermente basieren auf verschiedenen Rübenarten (oder für unseren deutschen Freunde: weiße und rote Beete) - für den Feinschliff infusioniert mit Wurzeln, Gewürzen und vielem anderen, dass der Wald hergibt. Ja, als wir das erste Mal von fermentiertem Rübensaft hörten, hatten wir alle eine Gemüsebrühe-Assoziation im Kopf. Bis heute klingt es nicht wirklich sexy.

Doch die Ferals schaffen es deutlich satter und intensiver als viele vergleichbare Produkte zu schmecken. Ohne Fülle einfach durch Zucker zu substituieren. Die Geschmäcker sind bewusst intensiver, es wird mit Schärfe und Gewürzen gespielt. Das mag etwas lauter sein, wird aber von der Bodenständigkeit der Rübe gut eingefangen.

KONANNA

Wirklich genial finde ich die neuen Kreationen von Konanna
Elder und Bergamot. Dezent bitter, herb, aromatisch aber ohne Kitsch. Hier möchte man nach einem Glas nicht aufhören! Das gefällt nicht nur uns gut, sondern auch einem Weingut unseres Sortiments, das sofort eine Kooperation eingegangen ist – dazu gibt’s bald mehr Infos, versprochen!

FREIJA

Wer es gern etwas fruchtbetonter hat, ist mit Freija wunderbar bedient. Eine Kooperation zweier Weingüter aus Deutschland. Freija besteht aus Tees aus Zitronenmelisse und Wermut, die in den Weinbergen und ihren Gärten gesammelt wurden, Trauben in Form von Verjus und Saft aus reifen Trauben, die in höchster Qualität angebaut und von Hand gepflückt wurden, sowie Himbeeren, die mit größter Sorgfalt und Leidenschaft milchsauer vergoren wurden.

WACHSTUM KÖNIG

Langsam dreht sich alles Richtung Saft und da führt der Weg an Wachstum König nicht vorbei! Fruchtsäfte ohne Zusatzstoffe und Hochtemperatur-Pasteurisierung geht nicht? Oh doch! Unglaublich, welche pure Frucht da möglich ist. Wie immer nur in homöopathischen Mengen und schnell vergriffen.