Was bedeutet Volatilität im Wein?

Volatilität im Wein – flüchtige Aromen, die den Charakter prägen

Volatilität im Wein beschreibt die flüchtigen Aromastoffe, die wir in der Nase und im Geschmack wahrnehmen. Diese Stoffe entstehen während der Gärung und Lagerung und beeinflussen, wie der Wein riecht und schmeckt.

Warum Volatilität wichtig ist:

  • Aromenvielfalt: Sie sorgt für fruchtige, blumige oder würzige Noten.

  • Charakter des Weins: Zu viel Volatilität kann störend sein (z. B. Essigsäure), eine ausgewogene Volatilität macht Wein interessant und lebendig.

  • Indikator für Qualität & Gärung: Winzer beobachten die Volatilität, um die Balance und Reife des Weins zu beurteilen.


FAQ zu Volatilität im Wein

1. Ist hohe Volatilität gut oder schlecht?
Moderate Volatilität bereichert Aromen und Komplexität. Zu hohe flüchtige Säuren oder Essigstich können den Wein negativ beeinflussen.

2. Wie erkennt man Volatilität im Wein?
Durch Riechen und Schmecken: fruchtige, blumige oder würzige Noten deuten auf gesunde Volatilität hin.

3. Ist Volatilität bei Naturwein stärker ausgeprägt?
Oft ja, weil Naturweine spontanvergoren sind und minimal verarbeitet werden – die flüchtigen Aromen bleiben intensiver.

4. Beeinflusst Volatilität die Lagerfähigkeit?
Ja, ausgewogene Volatilität kann die Entwicklung fördern, zu viel Essigsäure kann jedoch Lagerung und Geschmack beeinträchtigen.