Patrick Meyer

Elsass // Frankreich

Patrick Meyer aus Nothalten, im Norden der Weinbauregion Zuhause, gilt als Meister der Weingartenarbeit in Frankreich. Ein Tüftler. Kein Dogmatiker. Schwefel wird bei ihm da verwendet, wo er gebraucht wird. Homöopathisch in Kleinstmengen - bei den Einstiegsweinen auch kurz vor der Füllung.

Patrick Meyer übernahm das Weingut seiner Mutter, die damals schon biologisch Wein anbaute, und stellte es auf konventionellen Anbau um, merkte aber schon bald, dass die Qualität sich dadurch verschlechterte. Deshalb kehrte er im Jahr 1985 zu natürlichen Methoden zurück. 10 Jahre später lief sein Betrieb schon komplett biodynamisch. Meyer hat also schon 30 Jahre Erfahrung mit Naturweinen und diese schmeckt man einfach.

Rund um den Grand Cru Muenchberg stehen die Reben auf vulkanisch geprägtem Boden. Seit Jahren befasst er sich mit der Korrelation zwischen der organischen Masse im Boden und seiner Wasserspeicherkapazität. Da kommt es schon einmal vor, dass auch Tom Lubbe anruft und nach seinem Rat fragt. Ähnlich wie bei Bruno Schueller wird sehr spät gelesen, eine hohe physiologische Reife ist das Ziel. Dass die Alkoholgehalte dennoch moderat bleiben, ist die hohe Kunst der Bewirtschaftung seiner Weinberge.

Unsere Favoriten? Seine Rieslinge und Traminer. Zum Beispiel der kongeniale Riesling aus der kleinen Parzelle Grittermatte. Oder der ungewöhnlich klassische Pétillant d’Emma.

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